Lein-Öl

Leinöl macht gesund und hält gesund.

Leinöl ist das Pflanzenöl mit dem höchsten Gehalt an der wertvollen Linolensäure (Omega-3).  Das Verhältnis der Omega-3 zu der Omega-6-Fettsäure ist mit 6:1 bei Leinöl nahezu ideal für den menschlichen Stoffwechsel.

Die Zusammensetzung des Leinöls:

    Linolensäure (Omega-3) ca. 58%

    Linolsäure (Omega-6) 14%

    Ölsäure (Omega-9) 19%

    Vitamine E, D, C, B1, B2, Provitamin A

    viele Mineralstoffe und Spurenelemente

Leinöl übersteigtdas Fischöl am Gehalt der wertvollen Omega-3-Fettsäuren bis zum 10fachen. Mit der Wahl von Leinöl als Hauptlieferant der exzellenten, mehrfach ungesättigten Omega-Fettsäuren schont man zudem den weltweiten Fischbestand der Meere und seinen Geldbeutel und man nähert sich dem Ziel, klimaneutrale Lebensmittel zu sich zu nehmen.

 

stabilitätDas Leinöl sollte immer schonungsvoll hergestellt (bei niedrigen Temperaturen gepresst) und naturbelassen sein: Naturbelassen bedeutet nicht geröstet und nicht gefiltert. Durch das Filtern würden die Trüb- und Begleitstoffe zum größten Teil ausgesondert werden, und das würde die Qualität mindern. Denn gerade diese Begleitstoffe (meist Lipoproteine) sind von großem biologischem Wert:  Sie sollen eine bedeutende Rolle  spielen beim Aufbau neuer Zellen und der Abstoßung alter Zellen im Körper und damit den gesamten Zellstoffwechsel begünstigen.

Zudem werden die Begleitstoffe in naturbelassenen Ölen von Gourmets  sehr hoch geschätzt, weil sie verantwortlich sind für den feinen Eigen-Geschmack der Öle.

Die wunderbare Wirkung des frischen, naturbelassenen Leinöls beruht in erster Linie darauf,  dass es als exzellenter Energiespender für die Zellen funktioniert. Es wird sofort und ohne Umstände vom Organismus “verbrannt” bzw. “veratmet”. Und es soll nicht nur wertvolle Energie liefern, sondern zudem die Körperzellen darin unterstützen, ihre Schleusenarbeit zu verrichten, d.h. Abfallstoffe und Gifte aus den Zellen heraus- und frische Nährstoffe in die Zellen hinein zu transportieren. Zugleich soll die Zellmembran genährt und stabilisiert, und  die Gesundheit der Körperzellen damit zusätzlich gefördert werden.

Um von dieser einzigartigen Wirkung zu profitieren, ist es wichtig, das Leinöl immer unverändert, also kalt, einzunehmen. Denn wird es erhitzt, so werden die wertvollen Doppelbindungen der Omega-3  und Omega-6-Fettsäuren zerstört und viele der wertvollen Wirkungsweisen gehen verloren. Darum sollte man Leinöl niemals zum Kochen oder Braten verwenden.

Hochwertiges Leinöl hat einen sehr angenehmen, feinen, leicht nussigen Geschmack. Es eignet sich sehr gut zum “Pur-Verzehr”, d.h. direkt vom Löffel eingenommen. Aber es lässt sich auch hervorragend in der ‘kalten Küche’ einsetzen und entfaltet z.B. im Salat, in Quarkspeisen, über Pellkartoffeln, Tomaten oder über gedünstetes Gemüse gegossen eine sehr feine Geschmacksnote, die jeden begeistern wird.

Als Diät sollte man jeden Tag zirca einen Esslöffel Leinöl zu sich nehmen.

Leider ist das Leinöl in seiner naturbelassenen Form eher unstabil und verdirbt leicht. Es sind die so wertvollen ungesättigten Fettsäuren wie das Omega-3, die das Leinöl schnell oxidieren und ranzig werden lassen. Und dies kann unter Umständen auch noch im Körper vonstatten gehen. Eine Möglichkeit, um diese empfindlichen Fettsäuren zu schützen, ist, sie mit schwefelhaltigen Aminosäuren (spezielle Eiweiße wie z.B. in Quark) in Verbindung zu bringen. Diese koppeln sich an die empfindlichen Molekülenden der Fettsäuren an und schützen so vor Oxidation - auch noch auf dem Weg zu den Körperzellen.

Insbesondere wenn Leinöl zur Therapie bei Krankheiten (etwa zur diätischen Unterstützung bei Krebserkrankungen) eingesetzt wird, sollte es in Verbindung mit schwefelhaltigen Aminosäuren (wie Magerquark) eingenommen werden, damit sich seine gesunde Wirkung am besten entfalten kann. (Wer hierzu mehr wissen möchte, der sollte sich mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen der weltbekannten Krebsforscherin Dr. Johanna Budwig zur Öl-Eiweiß-Kost beschäftigen).

Schwefelhaltige Aminosäuren finden Sie in …

  • Milchhaltigen Produkten aus Kuh-, Schafs- oder Ziegenmilch (z.B. Quark)
  • Relativ naturbelassenem Getreide wie Hirse, Buchweizen, Amaranth
  • Schwefelhaltigem Gemüse u. Kräutern wie Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch, Bärlauch, Porree, Paprika.

Auch Vitamin-E-Verbindungen erfüllen eine ähnliche Funktion wie die schwefelhaltigen Aminosäuren. Vitamin E finden Sie in speziellen Ölpflanzen wie Sonnenblumenkerne, Nüssen, in den ganzen Leinsamen (dadurch werden diese haltbar) oder im Leinmehl; in Soja, Avocado, Kohl ...
Und in Kokosöl. Naturbelassendes Kokosöl enthält verschiedene Arten von Vitamin E (sogenannte Tocopherole und Tocotrienole) und bietet dem Leinöl darum einen hervorragenden Schutz. Wenn Kokos- und Leinöl gemischt wird, schützt das Kokosöl das Leinöl vor der Oxidation und dem Ranzigwerden. Außerdem ummantelt das Kokosfett das Leinöl regelrecht (es ist wie eingeschweißt). Das Kokosöl macht so das Leinöl besser und viel länger haltbar.
Aus der Mixtur von 2 Drittel naturbelassenem Kokosöl und 1 Drittel Leinöl erhält man zudem ein sehr gesundes Premium-Streichfett bzw. einen wunderbar streichfähigen Brotaufstrich.  (Siehe  dazu “Unsere Produkte: KokoLein Aufstriche”)

Beim Kauf von Leinöl sollte man unbedingt auf hohe Qualität achten, wenn man von der wunderbaren Wirkung profitieren will.

  • Leinöl ist nur dann hochwertig, wenn es nach der Pressung sorgfältig unter Sauerstoffausschluss abgefüllt und danach richtig (kühl) gelagert wurde.
  • Es sollte in dunkle Flaschen oder in Dosen abgefüllt sein (der Einfluss von Licht ist ebenso negativ wie der von Sauerstoff) und ständig unter Kühlung bleiben.
  • Das Haltbarkeitsdatum muss auf der Flasche stehen.
  • Hochwertig bedeutet auch, dass nur Leinsaat aus biologischem Anbau verwendet wird und die Herstellung besonders schonend erfolgt (z.B. dass die Erwärmung des Öles während der Herstellung nicht über 35° C steigt).
  • Leinöl sollte so naturbelassen wie möglich sein, die Trübstoffe / der Satz sollte noch enthalten sein; deswegen ist auch eine Druckfilterung abzulehnen.
  • Deutlich länger hält sich Leinöl, wenn man es im Tiefkühlfach aufbewahrt (Leinöl hat einen sehr niedrigen Gefrierpunkt, es bleibt bis ca. -20 Grad flüssig). So kann man auch größere Mengen über einen längeren Zeitraum frisch halten.
  • Da Leinöl schnell oxidiert, sollte es nach dem Öffnen zügig (ca. innerhalb vier Wochen) verbraucht werden.
  • Leinöl, dass über Monate im Supermarkt oder sonstigen Läden in den Regalen steht, ist nicht zu empfehlen.

 

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